Schützenverein Garßen e. V. von 1891

Vereinsgeschichte

Das Schützenwesen - Historisches - Vereinsgeschichte

 

Im Mittelalter mussten sich viele Städte und Gemeinden noch selber vor Raubrittern, wilden Horden und Plünderbanden schützen. Aus diesem Grund wurden Vereine gegründet, die einer Bürgerwehr ähnelten. Diese den Bürgerwehren ähnlichen Vereine hatten es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Heimat und die ihnen anvertrauten Menschen zu "schützen" und Hab und Gut vor Schaden zu bewahren.

 

Im Archiv der Hannoverschen Landeskirche befindet sich zum Beispiel ein Schreiben, dem zu entnehmen ist, dass im Jahr 1377 das Dorf Garßen unter anderem den Raubrittern "derer von Veltheim" zum Opfer fiel und geplündert wurde. Damals wie heute erforderten das Führen von Waffen gewisse Kenntnisse und Fertigkeiten. Um im Ernstfall die Waffe geschickt und richtig einsetzen zu können, wurden schon früher Übungs- und Preisschießen durchgeführt. Die Bürgerwehren wurden im Laufe der Zeit offizieller Teiler der Stadtverteidigung. Im Zusammenhang mit den Übungen und Musterungen der Aufgebote der Städte waren Feierlichkeiten mit Umzügen verbunden.

 

Dazu wurden auch Teilnehmer aus befreundeten Gemeinden und teilweise auch feudale Stadtoberhäupter eingeladen. Der selbstbewusste Charakter dieser Veranstaltungen der Bürger wurde aber nicht zu allen Zeiten von der Obrigkeit gern gesehen. Daher entwickelten sich regional sehr unterschiedliche Traditionen. Die militärische Signifikanz nahm über die Jahrhunderte ab und wurde mit dem Aufstellen regulärer Truppen und Garnisonen zur Landesverteidigung bedeutungslos, die Schützenfeste und Schützenvereine blieben als heimatliche Tradition und regionale Brauchtumspflege, zu dem auch das Königs- und Scheibenschießen gehörte.

 

Seine erste Erwähnung des Schützenwesens in Garßen findet sich auf einer alten Schützenscheibe aus dem Jahre 1851. Damals gab es im Ort Garßen noch keinen Schützenverein. Die Schützenvereine feierten damals ihre Schützenfeste kirchspielweise - Garßen gehörte damals zum Kirchspiel Groß-Hehlen. Ein Streit um die Königswürde wird durch eine Gerichtsakte aus dem Jahre 1578 belegt und somit nachgewiesen, dass das Schützenwesen schon viel früher im Kirchspiel Groß-Hehlen und somit in Garßen eine Rolle gespielt hat.

Königsscheibe 1851
Königsscheibe 1851

Das Königs- und Scheibenschießen war, wie schon erwähnt, auch immer mit einem großen Fest für alle Einwohner verbunden. Die Schützenbrüder aus Garßen fuhren mit Pferdekutschen nach Groß-Hehlen und man kämpfte dort um die Königswürde. Aus der mündlichen Überlieferung geht hervor, dass der damalige Bewirtschafter des Edelhofes in Bostel (ein Herr Peterson, heute Tewes) vom Herzog in Celle die Auflage hatte, dem jeweiligen Schützenkönig aus der Kapellengemeinde Garßen / Bostel "falls derselbe keinen eigenen Grundbesitz hatte, die Grasnutzung einer kleinen Wiese (etwa zwei Morgen groß) unentgeltlich zu überlassen". Es ist dies die Wiese Mielmann-Sohnemann im Wedau inter der Zimmerei Hustedt. Dieselbe wurde noch von August Mielmann (1979 im Alter von 102 Jahren verstorben) als Königswiese bezeichnet.

 

Der Schützenverein Garßen wurde urkundlich belegt am 26. April 1891 in einer Gemeindeversammlung der Gemeinde Garßen gegründet. Diese Gründung erhält mit Schreiben des Königlichen Landrates des Landkreises Celle vom 13. Juni 1891 seine Bestätigung und es wird seit dem in Garßen das Schützenfest mit seiner Tradition und dem Brauchtum gefeiert.

 

Der Schützenverein gehört somit zum ältesten Verein in Garßen, der zusammen mit den anderen Vereinen fester und unaufgebbarer Bestandteil unseres Gemeindewesens ist. Deren Aktivitäten beleben unseren Ort und ermöglichen ein Zusammenleben in abwechslungsreicher Vielfalt. Ursprünglich war er das Abbild der Garßener Dorfgemeinschaft. Heute gehört der Schützenverein zu jenen wirkungsvollen Kräften, die die Freiräume einer wachsenden Freizeitgesellschaft in unserem Ortsteil verantwortungsbewusst mitgestaltet.

Schützenfest 1898
Schützenfest 1898

Das Ringen um den Erwerb der Schützenkönigswürde ist seit der Gründung des Schützenvereines im Jahr 1891 immer einer der Höhepunkte des schießsportlichen Geschehens auch in Garßen gewesen.

Die dazu notwendige Schießbahn befand sich schon zu dieser Zeit auf dem Gelände der heutigen Gaststätte "Zum Lindenhof". Als Schießstand diente damals ein alter Holzstall. Hier wurde auf der Ostseite eine Schießscharte eingebaut, von der aus auf eine Entfernung von 100m stehend aufgelegt mit Großkaliber auf die Königsscheibe geschossen wurde. Als Kugelfang war ein größerer Sandhügel aufgeschüttet, hinter dem der "Scheibenkiker" während der Schussabgabe in Deckung gehen konnte. Nach dem Schuss zeigte er dann die rote Fahne, begab sich zur Scheibe und rief lautstark die Ringzahl zum Stand hinüber. Wurde vom Anzeiger eine gute "12" abgelesen (damals wurde noch auf 12-er Ringscheiben geschossen), nahm er seinen Zylinder und warf ihn in die Luft. Alle, die sich am Schießstand aufhielten, wussten nun, wer König war. 

 

Der Schützenverein Garßen besitzt zwei Schützenfahnen - eine aus dem Jahre 1892 und eine aus dem Jahr 1962 - beide mit der Inschrift "Einigkeit macht stark". Die Fahne aus dem Jahr 1892 wurde für 300 Mark erworben. Das Geld war durch Beiträge und freiwillige Spenden aufgebracht worden. Der damalige untreue Kassierer hatte dieses Geld aber für sich verbraucht. Als der damalige Vorsitzende Garner davon Kenntnis erhielt, zahlte er, um die Angelegenheit nicht laut werden zu lassen, die Fahne aus eigener Tasche. Eine dritte Fahne aus dem Jahr 1938 ist nicht mehr auffindbar. Die älteste Königskette stammte aus dem Gründungsjahr 1891, der Königspokal  aus dem Jahre 1920, dem Jahr, in dem das Schützenfest nach dem 1. Weltkrieg wiederbelebt wurde.

Fahne aus dem Jahr 1892
Fahne aus dem Jahr 1892
Königspokal aus dem Jahr 1929
Königspokal aus dem Jahr 1929

Fast alle männlichen Einwohner des Dorfes waren in der Gründungszeit Vereinsmitglieder. In jedem Jahr wurde damals wie heute drei Tage lang Schützenfest gefeiert - aber nicht wie heute am Freitag, Samstag, Sonntag - sondern die ersten beiden Tage am Sonntag und Montag und den dritten Tag am darauffolgenden Samstag.

 

Dabei waren wie heute der Umzug, die Abholung des Königs, die Einkehr mit entsprechender Blasmusik sowie die Tanzabende im Gasthaus "Zum Lindenhof" Höhepunkt des jährlichen Festes. Lange Jahre wurde das Schützenfest um und im Gasthaus "Zum Lindenhof" gefeiert, doch dann reichte dort wegen des großen Zuspruchs der Platz nicht mehr aus. Ab 1973 - 1986 wurde das Schützenfest dann auf dem Gelände des heutigen Einkaufszentrums im Festzelt mit einer Vielzahl von Schaustellern gefeiert. Mit der Einweihung des heutigen Festplatzes am Schützenheim wurde das Schützenfestgeschehen wieder an das schießsportliche Zentrum in Garßen verlagert. Auf Weisung und Aufsicht des geschäftsführenden Vorstandes obliegt traditionsgemäß seit jahrzehnten dem Schafferrat die Organisation und Durchführung des Schützenfestes, dass in der heutigen Zeit mit einem Festzelt, Karussels sowie verschiedenen Buden jedes Jahr vierzehn Tage nach Pfingsten gefeiert wird.

 

Beim Schützenfest 1914 überschatteten bereits dunkle Wolken den politischen Horizont. Am 2. August 1914 kam die Mobilmachung. Fast alle wehrfähigen Männer auch aus Garßen wurden zum Wehrdienst einberufen. Das Vereinsleben musste zwangsläufig ruhen. Die letzte Eintragung im Protokollbuch vor dem 1. Weltkrieg ist vom 14. Februar 1914, die erste nach dem Kriege vom 13. Dezember 1919. Das Vereinsleben ruhte also fast sechs Jahre. Im Juni 1920 wurde wieder Schützenfest gefeiert.

 

Danach erstarkte aber wieder das dörfliche Leben und auch im Schützenverein herrschte ein reges Miteinander und frischer Wind. Für jeden Jungen war es nach der Schulentlassung Ehrensache, Mitglied im Schützenverein zu werden.

 

So wurde 1926 die Anschaffung von zwei vereinseigenen Scheibenbüchsen beschlossen - vorher musste sich der Verein die Gewehre zum Königsschießen vom Büchsenmacher Bangemann aus Ahnsbeck gegen Entgeld ausleihen.

 

1927 erfolgte der erste Schritt zur Einführung einer Schützentracht. Für jedes Mitglied wurde ein Hut gekauft. 1929 tauchten auch vereinzelt Schützenröcke auf.

Unvermeidlich gewann nun auch der Nationalsozialismus an Einfluss in Garßen. 1937 wurde die Zwangseingliederung in den Reichsschützenbund vollzogen.

 

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges war den Vereinsaktivitäten abermals ein vorläufiges Ende gesetzt. Wiederum wurden alle wehrfähigen Männer im Laufe der Kriegsjahre eingezogen. Nach dem Zusammenbruch dauerte es noch einige Jahre, bis man sich vom Schock der Kriegswirren und seiner Folgen erholt hatte. Am 22. April 1950 fand die erste Nachkriegsversammlung statt. Es erging der Beschluss, wieder jährlich Schützenfest zu feiern. Die Mitgliederzahl stieg deutlich an. Viele Vertriebene und Flüchtlinge traten dem Verein bei und fühlten sich recht wohl.

 

1956 gab es einen großen Umbruch zum Schützenfest. Das erste Königsessen fand mit Damenbeteiligung statt. Eine bisherige Männerdomäne war gebrochen. Dies fand auch darin Bestätigung, dass 1962 die Damengruppe gegründet wurde. Ein fortschrittlicher und zukunftsweisender Schritt. Aber auch anders entwickelten sich immer mehr Aktivitäten. 1960 wurde der Spielmannszug und 1962 die Jugendgruppe gegründet.

 

Am 19. Juni 1966 beging der Schützenverein Garßen sein 75-jähriges Jubiläum, das mit einer Fahnenweihe und dem 5. Kreisspielmannszugtreffen des Kreisschützenverbandes Celle Stadt und Land e. V. verbunden war. Es war eine runde Sache.

 

Durch das starke Anwachsen des Vereines und somit auch der schießsportlichen Aktivitäten, sah sich der Vorstand veranlasst, an die Erstellung eines eigenen Schützenheimes zu denken. Der Verein kaufte 1967 dazu ein Gelände von 960 m² und baute darauf eine den damaligen Erfordernissen entsprechende Schießsportanlage. Im Herbst 1972 war der Baubeginn unseres heutigen Schützenheimes, das 1974 feierlich eingeweiht werden konnte. Das Schützenheim mit seinen Luftgewehr- und Kleinkaliberschießständen führte zu einem Aufschwung für den Schießsport im Verein.

 

Im Rahmen des Schützenfestes 1976 wurde vom 11. bis 13. Juni unter der Beteiligung vieler Gastvereine der 85. Geburtstag des Vereins gefeiert. Besonders treffend waren die Worte in der Festschrift des damaligen Kreisvorsitzenden des Kreisschützenverbandes Dr. Rolf Wilkens-Sannemann, der auf die ehrenamtliche Tätigkeit einer Vielzahl von Mitgliedern zum Wohle des Vereines sowie des Schützenwesens eingeht und dazu aufruft bestehendes Brauchtum und die Tradition zu pflegen, sie aber sinnvoll in die heutige Zeit einzubetten. Den Schießsport auch in Zukunft zu fördern, um damit die schießsportlichen Leistungen zu steigern, war ihm ein weiteres Anliegen. Dies so zu beherzigen, ist dem Verein gelungen und ist auch heute noch ein gültiger Vorsatz.

 

Das in der Jugend die Zukunft eines Vereins liegt, hat der Schützenverein Garßen schon früh erkannt uns seine Aktivitäten und sein Handeln stets danach ausgerichtet. Während des 85-jährigen Jubiläums des Vereins im Jahre 1976 hatte der damalige 1. Vorsitzende Hans-Joachim Buchholz in der Festschrift die Jugend aufgerufen, Mitglied in unserem Schützenverein zu werden, sei es im schießsportlichen Bereich oder im Spielmannszug, um Hüter des Brauchtums zu werden und um einmal das Vereinserbe zu übernehmen. Diese Aussage ist heute so immer noch gültig und die jeweils amtierenden Jugendleiter, Zwergenmütter, Spielmannszugleiter und Stabführer haben mit viel Idealismus immer weider dieses Motto aufgegriffen und zum Wohle des Vereins umgesetzt.

 

1991 eröffnete das Bälleholen den großen Reigen der Veranstaltungen des Vereins im Jahr des 100-jährigen Bestehens. Es folgte das Schweinevergnügen, danach ein Unterhaltungsabend für die Witwen unserer verstorbenen Mitglieder, eine Schießsportwoche und erstmalig das Bürgerkönigsschießen. Das Jubiläumsschützenfest wurde im Juni an zwei Wochenenden sowie mit einem großen Kommersabend am Donnerstag in der zweiten Festwoche gefeiert. Unvergessen ist allen noch der Auftritt der Hobbacher Musikanten aus dem bayerischen Spessart am ersten Schützenfestwochenende, die dann bis 1996 und im Jahr 2000 unser Schützenfest musikalisch gestaltet haben. Es war mit diesen Musikanten eine tolle Zeit.

Wenn wir auf die Vergangenheit zurückblicken, sind wir stolz auf unsere Vereinsmitglieder, die während des Bestehens ihre ehrenamtliche und tatkräftige Mitarbeit durch die Wirren der Kriegs- und Nachkriegsjahre den Verein getragen und wieder aufgebaut haben. Ihnen verdanken wir es auch, dass Brauchtum und Tradition überliefert wurden.

 

Wichtig ist es allen Vorständen in der Vergangenheit gewesen, nicht nur in Garßen freundschaftliche Kontakte und Beziehungen zu anderen Vereinen und Verbänden zu pflegen, sondern auch mit anderen Vereinen aus der Nachbarschaft sowie aus dem Stadt- und Landkreis Celle und darüber hinaus. Besonders hervorzuheben sind unsere freundschaftlichen Beziehungen zur Schützengemeinschaft Altenhagen von 1957 e. V., zur Karnevalsgesellschaft Dansweiler Weltenbummler e. V. von 1985 bei Köln und zum Fanfarenzug Herzogstadt Celle von 1978 e. V. Diese Beziehungen und Kontakte immer wieder mit Leben zu erfüllen, ist eine große Aufgabe aller Mitglieder des Schützenvereins Garßen.

 

Heute sind die Wahrung von Tradition und Brauchtum, der Schießsport, Musik im Spielmannszug und die Pflege des Schützenwesens und der Kameradschaft in einer großen Gemeinschaft die tragenden Säulen unseres regen Vereinslebens. Dazu leisten die über 300 Mitglieder - jung und alt - in den verschiedensten Gruppen, Spender, Gönner und Freunde ihren oft nicht unerheblichen Beitrag. Darauf sind wir stolz und dankbar.

 

Traditions- und Brauchtumspflege finden sich alljährlich bei der Durchführung des Bälleholens und dem Heilige-Drei-Königsballs, einen Offizierscorps mit seinen alten überlieferten Regularien und dem Schützenfest wieder.

 

Der Schießsport mit seinen unterschiedlichsten Disziplinen für die verschiedensten Altersgruppen bei den Kindern und Jugendlichen, im Damen- und Herrenbereich sowie bei den Senioren ist eine sehr aktive Seite in unserem Verein. Dies wird besonders durch die Erfolge bei den Wettkämpfen unterstrichen. Die Einzel- und Mannschaftsschützen tauchen immer wieder in den oberen Plätzen der Ergebnislisten auf, sei es in der bei Freundschaftsschießen, Rundenwettkämpfen, in der Verband-, Landes- und Bezirksliga sowie bei Kreismeisterschaften. Auch so manche Teilnahme an den Landesmeisterschaften des NSSV und vereinzelte Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften sind tolle Erfolge. Als Grundlage dafür spricht der über Jahre hinweg kontinuierlich durchgeführte Breitensport, der bei den Mitgliedern einen hohen Stellenwert besitzt. Das allgemeine gute kameradschaftliche Klima und die guten Trainingsbedingungen, aber auch die gute Arbeit im Kinder- und Jugendbereich finden ihren positiven Niederschlag.

 

Der Spielmannszug des Schützenvereins Garßen wurde, wie bereits erwähnt, 1960 gegründet. Die Leiter des Spielmannszuges und die Stabführer haben es in dieser Zeit immer wieder geschafft, eine musikalische Truppe zu präsentieren, in der sich die musizierenden nicht nur der Musik verpflichtet fühlen, sondern auch das Miteinander bei viel Spaß und Freude pflegen. Der zentrale Punkt war und ist aber immer wieder die Ausbildung im Jugendbereich. Die Spielleute finden ihre Anerkennung bei der Vielzahl ihrer Auftritte, sei es bei Schützenfesten, Festlichkeiten oder Versammlungen. Sie begeistern ihr Publikum und ihre Fans immer wieder auf's Neue.

 

Dies soweit als kurzer Überblick. Weitere Einzelheiten über unsere Gruppen und deren Aktivitäten sowie Termine sind den einzelnen Seiten dieser Homepage zu entnehmen. Für weitere Informationen seht der Vorstand gerne zur Verfügung.

 

Quelle: Chronik zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 1991, Eigene Bilder und Eigentext